- Jänner im neuen Speisesaal der AMS:
Mit dem üblichen 30 Minuten-späteren-Beginn waren die 40 Gekommenen stimmberechtigt.
Martin eröffnete die 1. GV seiner Präsidentschaft mit einem kurzen Rückblick.
Jugendwartin Nora berichtete von den sportlichen Aktivitäten des Clubs. Es ist ihr auch im vergangenen Jahr wieder gelungen, gute Trainer zu finden. Außerdem konnte sie wieder verschiedenen Quellen anzapfen und so die Clubfinanzen zu entlasten.
Blutauffrischung bekommt die Jugend durch die Neigungsgruppen, ab vergangenem Jahr auch speziell für Gymnasium und KMS.
Sportwart Markus schilderte die Erwachsenenszene, speziell die immer aktiver werdende Lasergruppe. Auf Grund der Könnensstreuung plant er eine Teilung.
Der sportliche, aber auch gruppendynamische Erfolg ist Obertrainer Martl Lehner zu verdanken. Die Trainings finanzieren sich die Segler selber.
Für unsere langjährige Kassierin Gabi war es der letzte Kassabericht, gediegen wie eh und je. Anhand von projizierten Tabellen konnte jedes Clubmitglied unsere finanzielle Lage nachvollziehen. Nach positivem Bericht der Kassaprüferin Sabine Palme kann der folgende Finanzminister Herber Böhm eine geordnete Kassa übernehmen.
Gabi hat schon vor einem Jahr um einen Nachfolger gebeten. Martin bedankte sich im Namen des Club mit einem Blumenstrauß für ihre bisherige solide Arbeit.
Auch eine andere Dame bekam einen Blumenstrauß als Dank für ihre nicht ganz leichte Aufgabe. Auch sie hatte seit längerem um eine Nachfolgerin gebeten, unsere Schriftführerin Eva Ossinger. Wer je ein Protokoll von Sitzungen mit Diskussionen verschiedener Meinungen geschrieben hat, kann dies verstehen!
Nachfolger in diesem Amt wird Heinrich Futscher, der das Ressort wechselt, vom Oberbootsmann zum Schriftführer.
Regattaleiter Manfred bedauerte, dass die Meldungen heuer zurückgegangen sind, vor allem. weil die Schülermeisterschaft kein Schwerpunkt war und die Zoom8-Klasse aus Termingründen abgesagt hatte. Unsere traditionelle "Himmelfahrtsregatta" fiel überhaupt der geringen Teilnehmerzahl zum Opfer. Die Segelzentrums - Herbstpreisregatta wurde heuer vom SCAMS ausgetragen und brachte auch eine gute AMS-Teilnehmerzahl.
Manfreds Idee eines Opti-Team Race soll 2009 verwirklicht werden.
Martins - und unser aller Dank - ging auch an das Küchen-Triumvirat (in diesem Fall wohl: "Triumfeminat") Anni-Gitti-Monika. Sie sollen eine zweckmäßigere Einrichtung bekommen, nachdem die Küche seit Peters Zeiten jedes Jahr Gewinne in den "Clubtopf" abgeliefert hat großteils noch aus geschenkten Küchenkasteln und Herd seit der Gründerzeit (22 Jahre!) besteht.
Dass zum Gelingen der vergangenen Saison auch "Eventmanager" Reichi und Sommer- und Samstags- und Neigungsgruppentrainer Volker und "die Cargnellis", beigetragen haben, steht außer Frage. Dass so manche Mitglieder hinter den Kulissen gewirkt haben, von Walter und Hans (hier könnten noch weitere Namen stehen!) bis hin zum Präsidentenstellvertreter Erich, der sich u.a. um die Einreichung von Projekten gekümmert hat, aber auch "Homepage-Christian", rundet das positive Bild der vergangenen Clubsaison ab.
Eine GV ist auch immer ein Aufbruch zu neuen Ufern.
- Eine neue Mitgliedart wurde beschlossen, um den Neigungsgruppenkindern den gebührenden Platz in unserer Runde zu geben: die "Schnuppermitgliedschaft".
- Zur Entlastung des Hängerparkplatzes soll ein Stück Wiese dazugepachtet, die Hängerwraks sollen entsorgt und eine strengere Parkplatzordung durchgesetzt werden.
- Die überalterte Küche soll renoviert werden.
- Eine Aufstockung des Segelzentrums über dem Mittelteil ist geplant. Erich Schönauer als Projekteinreicher und Martin Lehner als Architekt werden sich um die nötigen Schritte kümmern.
- Die Mitgliedsbeiträge bleiben gleich, die Bootsliegeplatzgebühren werden leicht erhöht.
- Ein eigenes Mahnsystem soll die großen Außenstände abbauen. Immerhin waren es vergangenes Jahr ¤3000,-! Das ist (um die Größenverhältnisse zu zeigen!) doppelt so viel wie das neue Gurkenersatz-Motorboot kostet und mehr als die Hälfte der Küchenrenovierung.
Resümee der Generalversammlung:
Die Teilnehmerzahl war zwar nicht überwältigend. Aber die Mitglieder, die da waren, haben sehr engagiert diskutiert. Über manches, was im Vorstand schon längst Gesprächsthema war, konnte eine breitere Basis informiert werden.
Ein Klub besteht ja aus verschiedenen Gruppen, die jede für sich das oder etwas anderes für wichtig erachtet. Aufgabe eines Vorstandes ist es, abzuwägen, was für das Profil des Clubs wichtig ist. Bei uns ist es sicher die Jugendarbeit und der Sport (zunehmend auch der Erwachsenen).
Um Regatten veranstalten zu können, aber auch für die tägliche Clubarbeit von den Neigungsgruppen, bis hin zu den Trainings, bedarf es einer funktionierenden Kantine, die gleichzeitig das gesellschaftliche Zentrum des ganzen Clubgeschehens ist.
Reduziert auf die demagogische Frage: brauchen wir funktionierende Motorboote oder eine funktionierende Küche, kann die Antwort nur heißen: beides!
Soweit als erste Information ein kleines Gedächtnisprotokoll, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Genaueres geht den Mitgliedern im nächsten Rundschreiben zu.

